Tipps & Tricks für den Garten Baumarkt Ludwig Schierer

Tipps & Tricks für den Garten

Zimmerpflanzen kontrollieren

Bei trockener Heizungsluft werden Zimmerpflanzen schnell von Spinnmilben befallen. Die winzigen, gelb-rötlich gefärbten Schädlinge sind meist auf den Blattunterseiten längs der Blattadern zu finden. Auf den Blättern sieht man feine, gelbe Pünktchen. Vorbeugend gegen Spinnmilbenbefall erhöhen Sie zunächst die Luftfeuchtigkeit. Zur Bekämpfung setzen Sie Spruzit SchädlingsSpray oder Spruzit Schädlingsfrei ein. Beide Produkte wirken sowohl gegen erwachsene Spinnmilben wie auch gegen deren Eier. Ebenfalls abgetötet werden weitere Schädlinge, z.B. Schild-, Woll- oder Blattläuse.

Wildtiere im Garen?

Rehe wagen sich zur Nahrungssuche im Winter sogar in Gärten vor. Sehr gerne fressen sie Rinde und Knospen von jungen Bäumen. Um Schäden zu vermeiden, spritzen Sie jetzt ein Mittel zu Wildvergrämung auf gefährdete Obstgehölze. Als Duft-Barriere wird der Wirkstoff auf "Nasenhöhe" der zu vergrämenden Wildtiere auf die Pflanzen gesprüht. Der natürliche Wirkstoff Blutmehl hält Rehe, Kaninchen und Hasen zuverlässig auch bei niedrigen Temperaturen von behandelten Pflanzen fern.

Frostfreie Tage eignen sich zur Obstbaumpflege!

Im Sommer breiten sich oft unbemerkt Erkrankungen wie Obstbaumkrebs und Rotpustelkrankheit in Ihren Bäumen und Sträuchern aus - erst jetzt nach dem Laubfall werden sie sichtbar. Schneiden Sie alle mit Wucherungen und roten Pusteln befallenen Zweige bei trockener, frostfreier Witterung bis ins gesunde Holz zurück. Lassen Sie beim Schneiden keine Aststummel stehen. Die Gartenscheren oder Sägen sollten anschließend desinfiziert werden, um eine Verschleppung der Erkrankungen zu vermeiden.

Sprühen Sie die Werkzeuge gründlich ein, anschließend trocknen lassen. Verstreichen Sie größere Wunden mit einen Wundverschluss. Entfernen Sie jetzt ebenfalls alle Fruchtmumien aus den Bäumen So können die dort anhaftenden Sporen der Pilzerkrankungen nicht im Baum überdauern - die Befallsgefahr im nächsten Jahr wird deutlich verringert.

Orchideenpflege im Winter

Im Winter warm stehende Orchideen werden alle 8 Wochen mit Orchideen Dünger versorgt. Ab März wird wieder im 4-wöchigen Rhythmus gedüngt. Überschüssiges Gießwasser sollte immer sofort entfernt werden, da Orchideenwurzeln sehr empfindlich auf Staunässe reagieren. Auch kalte Zugluft wird nicht vertragen. Zusätzlich empfehlen wir besonders bei geschwächten (z.B. durch Wurzelschäden) oder krankheitsanfälligen Pflanzen den Neudorff BioKraft Vitalkur für Orchideen. Das Spray enthält Pflanzenextrakte und Harnstoff. Damit werden das vitale Wachstum und die Blütenbildung gefördert. Orchideen bevorzugen eine hohe Luftfeuchte, deshalb die Blätter in der Wachstumsphase alle 1-2 Wochen und in der Ruhephase alle 2-3 Wochen mit der Vitalkur besprühen. Die BioKraft Vitalkur ist unbedenklich für Mensch und Haustier.

Trauermücken fliegen wieder

Die lästigen, im Zimmer umherfliegenden, erwachsenen Trauermüken ("Schwarze Fliege") sind für Pflanzen nicht schädlich. Im Gegensatz dazu führen die Larven der Insekten in der Topferde zu erheblichen Wurzelschäden. Zur Reduzierung der erwachsenen Trauermücken setzen Sie Gelb-Sticker ein. Die in der Blumenerde lebenden Larven bekämpfen Sie mit Nematoden. Diese Nützlinge können Sie bei uns bestellen. Zusätzlich halten Sie die Pflanzen trockener und gießen möglichst nur von unten.